Verband der zoologischen Gärten

Ein Interview mit dem WWF Deutschland, wo man sich zu wissenschaftlich geführten Zoos bekennt und eine engere Zusammenarbeit mit dem VdZ befürwortet ...


Studie: Zootiere leben länger als ihre Artgenossen in der Natur

Zur Pressemitteilung vom VdZ ...


Neuauflage der Roten Liste der IUCN - Kongress auf Hawaii beendet ...
Fünf Demonstranten springen während einer Delfin-Vorführung in Duisburg ins Becken ...

Zum Video ...

Stellungsnahme vom VdZ ...


EU-Verordnung zu Invasiven Arten

Jede Stimme zählt: Eine Online-Petition für das Aussetzen der EU-Verordnung 1143/2014 in europäischen Tierparks/Zoos ...


EU-Verordnung: Zusammentreffen von Till Backhaus, Udo Nagel und Volker Homes auf der "Grünen Woche" in Berlin ...


 VdZ-Pressemitteilung zu dem aktuellen Fall aus dem Zoo Leipzig bzgl. der EU-Verordnung über die invasiven Arten ...

 "EU-Verordnung NR. 1143/2014 zu gebietsfremden invaisven Arten" wird zunehmend zum Problem für die Zoos. Zu den aktuellen Ergebnissen aus dem Zoo Leipzig gibt es HIER ein Interview mit Prof. Dr. Junhold.

Erweiterung des Wikipedia-Artikels über die Invasiven Arten um einen zusätzlichen Punkt "Kritik" ...


EU-Verordnung NR. 1143/2014 zu gebietsfremden invaisven Arten

Die Unionsliste beinhaltet 37 Tier- und Pflanzenarten und tritt am 3. August 2016 in Kraft. Hier werden die Verbote gelistet, die "die Einbringung in die EU, Haltung, Reproduktion, Aufzucht und den Transport, Verkauf/Erwerb/Tausch sowie das Freilassen in die Umwelt" regeln. Die Liste ist offen. Das heißt, es können jederzeit Arten gestrichen, aber auch hinzugefügt werden. Ausnahmegenehmigungen werden nur für Arten erteilt, die im Ursprungsgebiet bedroht sind. Das trifft bisher auf keiner der gelisteten Arten zu. Es ist keine Tötung von Bestandstieren angedacht, jedoch die Vermeidung von Zucht. Mehrere Zooverbände, auch anderer Nationen, trafen sich dafür in Brüssel, um dieser Verordnung zu wiedersprechen. Leider wurde deren Bedenken kaum Bedeutung geschenkt.

Es geht um Tierarten, die wir hier in Deutschland sehr häufig beobachten können, wie Waschbären, Glanzkrähen oder Nutrias. Alerdings ist auch von Muntjaks, Heiligen Ibissen und Schwarzkopfruderenten die Rede.

Die vollständige Artenliste ...

Pressemitteilung vom VdZ ...

BfN - Skript ...

Weiterhin ist strikt darauf zu achten, dass ein Entkommen der Tiere nicht möglich ist. Das käme der Sicherheitsstufe 3 gleich, wie sie auch für Großkatzen und Menschenaffen gilt.

Wir werden euch über die künftigen Entwicklungen auf dem Laufen halten ... oder klickt euch beim VdZ rein!

WAZA

Bekanntmachung für die Mitgliedschaft

Nach über 8 Jahren als WAZA Geschäftsführer geht Gerald Dick in Ruhestand. Gerald kam 2008 zum WAZA Büro und während seiner Zeit als Geschäftsführer – in der er ein kleines Team in der Schweiz führte – leistete Gerald einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der WAZA. Dazu gehörte auch die erfolgreiche Umsetzung eines strategischen 5-Jahres-Plans, der WAZA als eine moderne Organisation auf globaler Ebene positioniert hat, um kooperative Ansätze für die Bedürfnisse der WAZA Mitglieder zu schaffen.

Während seiner Amtszeit hat die WAZA ihre Partnerschaften auf mehreren Gebieten erweitert, unter anderem mit der IUCN, dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt, dem UNEP-Übereinkommen über wandernde Arten, SITES, RAMSAR, dem internationalen Museumsrat (ICOM), Naturhistorischen Museen, TRAFFIC und Wild Welfare.

Eine besonders bemerkenswerte Leistung war Geralds erfolgreiche Anwendung und Management einer weltweiten Initiative zur Bewusstseinsbildung: Biodiversity is us, die sich in Zoos und Aquarien auf der ganzen Welt verbreitete. Dazu gehörte die erste globale Befragung von Zoo- und Aquarienbesuchern als Teil der UN-Dekade zur Biodiversität. Gerald überwachte ebenso das Wachsen von sozialen Medien und Kommunikation für WAZA und war für viele sehr erfolgreiche Konferenzen und Foren verantwortlich.

Gerald verlässt WAZA am 30. November 2016. Gerald ist zu der WAZA Konferenz in Berlin eingeladen worden, damit sein Beitrag entsprechend gewürdigt werden kann. Ich hoffe, dass Sie an der Konferenz teilnehmen werden, um Gerald zu danken. Ich bin sicher, Sie alle wünschen Gerald Erfolg und Glück in seinem Ruhestand. Vielen Dank, Gerald.

Der WAZA-Rat wird in Kürze die Ernennung eine Übergangs-Geschäftsführer bekannt geben und die globale Suche nach einem neuen Geschäftsführer wird ebenfalls bald beginnen.


Der neue Trailer zur Caring for Wildlife-Strategie ist jetzt zugänglich:

Das WAZA-Magazin  17 beschäftigt sich mit Zoodesign:
 
Zoodesign hat sich im Laufe der Zeit sehr verändert. Heute werden meist natürliche Szenarien kopiert. Krallenaffen z.B. haben in natürlichen Gehegen einen niedrigeren Spiegel an Streßhormonen (Udo Ganslosser und Annika Schimmelpfennig). Mit großer Wahrscheinlichkeit kann dieses Ergebnis zumindest auf andere hochentwickelte Tierarten übertragen werden. Verbesserungen sollten nicht durch das Kopieren anderer Einrichtungen versucht werden, sondern durch Studien der Natur.
Heutige Zoos wollen dem Besucher Ökosysteme und Schutzmaßnahmen näher bringen und eine Beziehung zwischen Mensch und Natur herstellen. Diese Beziehung geht in unserer sich rapide entwickelnden Welt mit ihrer zunehmenden Verstädterung immer mehr verloren.
Die Tiere und ihr Wohlergehen sind die Prioritäten guten Zoodesigns. Aber Zoologen, Kuratoren, Pfleger, Zoolehrer und Techniker sind ebenfalls wichtig: jeder Angestellte hat verschiedene Ansprüche, ebenso natürlich der Besucher. Die Architekten müssen diese verschiedenen Ansprüche in ein klares Konzept bringen.
Tierpflege, Wissenschaft und Forschung sollten für die Besucher sichtbar und verständlich gemacht werden. Blicke hinter die Kulissen und Nähe zum Tier (z.B. durch persönliche Treffen)  binden den Besucher ein und bringen Interesse und Verständnis für die Belange der Tiere. So kann eine Änderung der täglichen Gewohnheiten hin zu Umwelt- und Naturschutz erreicht werden.
 

Earth Overshoot Day

Wer kennt nicht den Spruch: ‘Warum ist am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig?’

Entsprechend gilt: ‘Warum ist am Ende der Ressourcen noch so viel Jahr übrig?’ Dieses Jahr ist am 8. August Stichtag, der ‘Earth Overshoot Day’. An diesem Tag haben wir so viele Ressourcen verbraucht, wie unser Planet im ganzen Jahr reproduzieren kann. Und dann? Danach leben wir von der Substanz, auf Kosten unserer Kinder.

Im Jahre 2000 war dieses Datum noch der 1. November.

Was können wir tun um Ressourcen zu sparen?
Weniger Fleisch essen zum Beispiel , denn die Fleischproduktion braucht deutlich mehr Anbaufläche als die Produktion von Getreide.
Weniger Strom verbrauchen, denn 30 % des Stroms in Europa wird in privaten Haushalten verbraucht.
Das Auto mal stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umsteigen.
Weniger Papier verbrauchen und damit den Holzverbrauch für die Produktion senken.

Weitere Ideen sind gefragt.
www.overshootday.org


ZGAP: Zootier des Jahres 2016: Leopard

Auf der DTG-Tagung wurde zum ersten Mal das Zootier des Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Jahr 2016 fiel die Wahl auf den Leoparden. Dieses Projekt wurde gemeinsam von der ZGAP, DTG und GDZ initiiert und fand bereits unter den Zoos viele Unterstützer, wie den Zoo Landau, Tierpark Nordhorn, Vogelpark Marlow und den Naturschutz-Tierpark Görlitz.

Ab sofort wird jedes Jahr im April das aktuelle Zootier vorgestellt. So soll auf bedrohte Arten aufmerksam gemacht werden, für die Spenden gesammelt werden, um dementsprechende Artenschutzprojekte zu unterstützen.